Das Kykkos Kloster ist eines der reichsten und bekanntesten Klöster in Zypern. Im 11. Jahrhundert gegründet und auf einem Berggipfel im Troodos Gebirge errichtet wurde es immer wieder durch Brände und Erdbeben zerstört. Die heute zu besichtigende Anlage stammt aus dem Anfang des 20ten Jahrhunderts. Die Arkadengänge des Klosterhofes wurden in den 1990er Jahren mit zahlreichen Fresken und aufwendigen Mosaiken verziert.
Heute ist das Kloster eine beliebte Pilgerstätte. In der Herberge des Klosters dürfen nur Pilger übernachten, die maximal auf zwei Rädern kommen. Für die hungrigen Besucher unterhält das Kloster ein Restaurant und einige Imbissbuden. Das Kloster-Museum beherbergt zahlreiche historischen Relikte von unschätzbarem Wert.
Erzbischof Makarios III., der erste Präsident der Republik Zypern, verbrachte als Novize mehrere Jahre im Kykkos-Kloster. Etwa 2 Kilometer entfernt vom Kloster auf dem Berggipfel Throni befindet sich sein Grab, das zu seinen Ehren von uniformierten Soldaten bewacht wird. Auf dem Gipfel des Throni-Hügels befindet sich eine orthodoxe Kirche mit einem Mosaikbild der Jungfrau von Kykkos. Der Weg dorthin ist ebenfalls von verschiedenen Mosaikbildern verziert.
Eine Besichtigung des Throni-Gipfels ist nicht nur wegen seiner geschichtlichen Bedeutung zu empfehlen. Durch seine Höhe von 1.450m bietet der Throni-Gipfel einen wunderbaren weiten Rundblick auf das bewaldete Troodos Gebirge. Bei guter Sicht kann man hier sogar bis nach Limassol (70 km entfernt) blicken.
Früh aufstehen lohnt sich. Wir waren an beiden Orten die ersten Besucher und konnten die schönen Aussichten ungestört genießen.
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